Gemeinsame Schritte:

1. Aufhebung der Kundengebundenen-Aufträge

Es muss ein Gesamtwarenpool entstehen, der vom Hersteller frei verteilt werden kann. Hersteller brauchen den vollen Zugriff auf alle Warenbestände, um von Tag 1 der ersten Ramp-Up Regionen die beste Ware einzusteuern, um so beste Abverkäufe von Tag 1 zu realisieren

2. Abverkaufsverlängerung nach Bedarf der S/S-Saison bis Sep/Okt

3. Abverkaufzeitraum nach Bedarf der H/W von Sep/Okt bis Feb/Mär

 

 

Hersteller verpflichtet sich:

Durchschnittlicher Auslieferungsstatus der Industrie für S/S - 75%

  • Rechnungslegung der ausgelieferten Ware mit 30-50% der gesamten Rechnungssumme

  • Zahlungsplan für die verbleibenden 50-70% nach Öffnung der Geschäfte im 14-Tage-Rhythmus 

  • Individuelle Nachsteuerung der Ware alle 2-3 Tage 

  • Warenwert wird nach vereinbarten Zahlungsplan weiter abbezahlt

  • Verrechnung der Anzahlungen mit dem ersten Abrechnungszyklus möglich

  • Schnelle Renner/Penner Austäusche werden ermöglicht

Mengen aus Warenpool werden den Händlern nach Bedarf zugewiesen, die sie nachweislich verkaufen können.

Es lohnt sich nicht Ware für einen Markt zurück zu halten, der 2-4 Wochen später wieder eröffnen kann.

1. Der Abverkaufszeitraum ist für diese Geschäfte noch kürzer und damit das Absatzpotential geringer

2. Ob die bestellte Ware dort verkauft werden kann ist nicht sicher, sondern stellt sich erst dann heraus

3. Je länger der Händler geschlossen hat, desto weniger Ware wird er benötigen

H/W-Ware:

Herbst/Winter Kollektion wird erst im Sep/Okt geliefert

  • Initiallieferung von 30% der Vororder Ware (Rechnung: 60 Tage​ für 50-70%)

  • Nur 30-50% Anzahlung der Initiallieferung oder Fixum vor erster Lieferung (individuell abzustimmen)

  • Zahlungsplan für die verbleibenden 50-70% im 14-Tage-Rhythmus 

  • Individuelle Nachsteuerung der Ware alle 2-3 Tage

  • Warenwert wird nach vereinbarten Zahlungsplan weiter abbezahlt

  • Verrechnung der Anzahlungen mit dem ersten Abrechnungszyklus möglich

Händler:

  • Verpflichtet sich zur Abnahme anderer Mengen und möglicherweise anderer Styles, als vorgeordert (aufgrund des Warenpools)

  • Stimmt der automatischen Nachversorgung durch den Hersteller zu​

  • Verpflichtet sich zur Übermittlung der EDI Daten

  • Verpflichtet sich zur permanenten Optimierung der Datenströme

  • Verpflichtet sich zur optimalen und schnellstmöglichen Abwicklung aller Retouren (um Weiterverkauf zu ermöglichen)

  • Akzeptiert die Verschiebung der Saisons

  • Retailern wird alle Warensendungen so schnell als möglich in den Verkauf bringen

  • Wird der gesamten Steuerung der Fläche zustimmen – automatische Nachversorgung

  • Alle Vereinbarungen wie Endlager/WKZ/Erzielte Spanne etc. werden aufgehoben

  • Verpflichtet sich zu einer  "Absatz-Garantie" von 50-90% von allen Warenlieferungen

Je nach Auslieferungsstatus werden die bereits gelieferten Waren 

  • Initallieferung von 30% der Vororder Ware (Rechnung: 60 Tage​ für 70-90%)

  • Nur 10-30% Anzahlung Initallieferung Fixum vor erster Lieferung (individuell abzustimmen)

  • Induvideulle Nachsteuerung der Ware alle 2-3 Tage (Zahlungsziel: 14Tage)

  • Verrechnung der x% Anzahlung mit erstem Abrechnungszyklus)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum wir Konsignation vorschlagen und es einfach Sinn macht.

In den letzten Tagen haben wir mir vielen Herstellern über die derzeitige Situation und unseren Vorschlag zum Umgang mit dieser geführt.

Das wohl polarisierendste Thema ist der Vorschlag zum Umstellung auf Konsignation.

Ich höre immer wieder: Wir haben das Bechaffungsrisiko und der Handel das Absatzriskiko.

Drei Antworten

1. es geht hier nicht um ein einfaches Risiko, es ist eine Lage in der so vorher noch nie jemand war. es geht um Partnerschaft.

2. Aufträge wurden in den Fabriken weltweit storniert, da ist der Hersteller sich auch am nächsten und sieht nicht die Probleme seiner Zulieferer.

3. Auch wenn niemand es wahr haben will, aber das Absatzrisiko liegt bereits zu einem unfassbar großen Teil beim Hersteller.

gehenw ir mal durch.

Die größten Retailer zusammen machen ca 60% (worst case) des Umsatzes eines Herstellers aus.

Lasst uns gemeinsam den Deckungsbeitrag dieses Geschäfts berechnen

WKZ 1%

Abschriftenbeteiligung 5%

Kopfrabatt 10%

Endlager vereinbarungen ca 20%

Was sind ihre Finanzierungskosten des Konsigantionsgeschäfts?

10%?

Durch das Konsignationsgeschäft werden alle weiteren Vereinbarung aufgehoben, jedes Teil kann zum regulären EK an den Händler verkauft werden. Die Absatzmenge könnte also um 36% fallen und der Händler wäre auf gleichen Niveau wie zuvor.

Unser Vorschlag sieht jedoch zwei weitere positive aspekte für die Hersteller vor.

Handel & Industrie brauchen einen gemeinsamen Fahrplan für die nächsten Monate nach dem Shut-down.

Valuta und Co. sind keine dauerhaften Lösungen, die alle Marktteilnehmer stark aus der Kriese führen.

Daher haben wir in enger Abstimmung mit 30+ Marken, Handelsexperten und Beratern ein Strategiepapier entworfen, welche Maßnahmen konkret gefasst werden sollen und wie die Umsetzung konkret aussehen kann.

Kooperationsvorschlag für Handel & Industrie

Kurzfassung:

 

Ziel:

Bedarfsgerechte Lieferung in die Fläche für bestmögliche Abverkäufe

Methode:

- Consignation 100%

- Ersteinsteuerung der Ware ca. 30% der Vororder 

- Bedarfsgerechte & Optimale Nachsteuerung durch die Hersteller

- 8/15 Tage Zahlungsrhytmus der abverkauften Waren (Liquidität für beide Seiten)

- Anzahlung der Ersteinsteuerung mit 20% des Warenwerts (Verrechung mit ersten Zahlungszyklus)

Das Strategiepapier als "Living Document"

www.coviddrop.de

Logistik

Kapazität

 

BETAFASHION:

Wir können dabei helfen die perfekte Warenallokation in jeder Region zu gewährleisten und somit von Tag 1 die größten Umsätze zu ermöglichen. Es gilt jeden einzelnen POS bestmöglich mit Ware zu versorgen, um bestmögliche Abverkäufe zu erzielen. Die Warenbestände müssen abfließen und ständig korrigiert werden. Es reicht nicht seine Key-Accounts alle 7-14 Tage zu bewirtschaften.

Die Masse an Daten und Entscheidungen können nicht manuell getroffen werden.

BETAFASHION optimiert und  automatisiert den gesamten Abwicklungsprozess.

 

BETAFASHION wird alle Warensendungen bis zu einer Grenze von 500EUR/ Vorschlag vollautomatisiert durchführen.

Die solidarische Lösung ist, dass Brand X die Möglichkeit bekommt, den bestmöglichen Absatz um Umsatz zu realisieren, nicht nur Ware auf „Gut Glück“ dem Retailer mit Valuta zu Verfügung zu stellen und zusätzlich Margen/Abverkaufs Garantien gelten.

© 2020 by BETAFASHION

  • LinkedIn